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Wohnungsmarkt erstmals seit 2008 im Durchschnitt wieder im Gleichgewicht

Grenchen, 12.07.2017 – Erstmals seit 2008 ist der Wohnungsmarkt der Schweiz 2016 im Durchschnitt wieder im Gleichgewicht gewesen. Dies zeigt eine Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt. Allerdings herrscht in einzelnen Regionen oder Teilmärkten nach wie vor eine angespannte Situation.

Der Schweizer Wohnungsmarkt befindet sich erstmals seit 2008 nach einer Phase von unterschiedlich hoher Anspannung wieder im Gleichgewicht. Der Mietwohnungsmarkt läuft dieser Entwicklung etwas voraus, der Eigentumsmarkt folgt nach. Dazu beigetragen hat eine Bautätigkeit, die das Nachfragewachstum in den letzten Jahren überstieg. Zudem ist zu beachten, dass für die Erreichung dieses Gleichgewichts die Mieten und Kaufpreise seit 2005 in der Grössenordnung von 30 Prozent gestiegen sind.

Hinter dem Gleichgewicht verbergen sich allerdings drei bedeutende Ungleichgewichte: Nach Region, nach Besitzform und nach Preissegment.

Regional betrachtet sind das Tessin, die Ostschweiz und die Nordwestschweiz bestens versorgt. Anhaltend angespannt ist die Marktsituation in der Zentralschweiz und insbesondere in der Region Zürich. In letzterer schreitet die Entspannung langsamer voran als erwartet. Eine Entwicklung, die aufgrund der ungebrochenen Attraktivität anhalten dürfte.

In Bezug auf die Besitzform hat sich die Wohnbautätigkeit in den letzten Jahren stark in Richtung Mietwohnungsbau verschoben. Dies blieb nicht ohne Auswirkung. Insgesamt ist der Mietwohnungsmarkt heute ausgeglichener als der Wohneigentumsmarkt. Beispielsweise in der Nordwestschweiz oder im Espace Mittelland ist die Nachfrage im Wohneigentumsbereich noch immer sehr gross. Höhere Einkommen der Mieterhaushalte machten den Mietwohnungsbereich für Investoren lange Zeit attraktiv, doch scheint der Zenit in vielen Gebieten nun erreicht. In diesem Kontext ist auch die Mieterquote etwas angestiegen.

Weiterhin hartnäckig hält sich das Ungleichgewicht nach Preissegmenten, deutlich ausgeprägter im Mietwohnungsbereich als im Eigentumsbereich. Zumindest betrifft der Nachfrageüberhang primär nur noch das untere Preissegment. Dies führt jedoch in den Städten Zürich, Winterthur, Genf, Lausanne, Luzern, Zug, Bern und Thun weiterhin zu spürbaren Versorgungsengpässen.

Normalisiert hat sich dagegen die Situation im Zusammenhang mit der Migration. Die regionalen Präferenzen und die Einkommensentwicklung ausländischer Haushalte lassen sich nicht mehr so eindeutig wie nach 2005 von den schweizerischen unterscheiden. Zwar gilt weiterhin, dass ein Teil der ausländischen Haushalte mit überdurchschnittlicher Kaufkraft in urbanen Zentren oder in den Tourismusgebieten Mietwohnungen nachfragt. Diese Tendenz schwächt sich jedoch deutlich ab. Weiterhin bedeutend ist der Einfluss der ausländischen Haushalte auf das Wachstum der Haushaltszahlen: Sie tragen nach wie vor etwa die Hälfte dazu bei.

Der seit dem Jahr 2009 von der Arbeitsgemeinschaft Meta-Sys AG / ZHAW im Auftrag des BWO erstellte Monitor zur Messung der Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Schweizer Wohnungsmarkt verfügt über drei charakteristische Merkmale, die ihn von anderen Marktanalysen unterscheiden: Der Fokus liegt auf der Entwicklung der In- und Ausländerhaushalte (statt “nur” der Bevölkerung) und deren Einkommen, also auf den wesentlichen Nachfragetreibern. Zudem werden Miet- und Wohneigentumsmarkt als Aggregat analysiert, um der Pufferfunktion des Eigentums für die Mietwohnungsmärkte besonders Rechnung zu tragen und eine Gesamtsicht auf die Versorgung zu erhalten. Ausserdem werden verschiedene Preis- und Kaufkraftklassen analysiert.

Die Resultate liegen in Form von Kurzberichten für die ganze Schweiz und für die sieben BFS-Grossregionen vor.

Quelle: admin.ch

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